Die Technik der RCC-E Modelle

Für "Anfänger" nicht immer ganz einfach, darum hier einige Hinweise und Erklärungen, die den Einstieg in das schöne Hobby erleichtern sollen. Wichtig ist aber besonders die direkte Kommunikation mit und unter den Fahrern, so bekommt man sehr schnell das notwendige Wissen.

Elektro Tourenwagen im Maßstab 1:10  (ETW)

  • Chassis: Das Chassis ist der Grundbaustein jedes Fahrzeugs worauf alles aufbaut. Moderne Tourenwagen bestehen aus CFK (Kohle-faserverstärkter Kunststoff) umgangssprachlich auch einfach nur Carbon genannt und anderen hochwertigen Materialien wie z:B Alu oder Titan. Dazu zählen alle Komponenten wie Fahrwerk usw. Die Kraftverteilung erfolgt meistens per Riemen auf die Räder. 
  • Motoren: Die klassischen Motoren mit Kohlebürsten haben ausgdient und wurden durch kontaktlose (bürstenlose/Bruschless) ersetzt. Diese haben einen sehr hohen Wirkungsgrad. Die Motoren werden durch die Anzahl der Windungen (T-Turns) in der Spule unterschieden. Danach sind auch folgende Klassen hier in Braunschweig eingeteilt: 17,5 T / Einsteigerklasse 10,5 T / Stockklasse 13,5 T / Offene Klasse alle Motoren erlaubt.
  • Regler: Der Regler ist eines der wichtigsten Bauteile. Diese dienen zur Regulierung der Geschwindigkeit und des Bremsens. Durch komplexe Software und Sensoren wird versucht das Maximum aus den Motoren zu holen. Durch verschiedene Programme und Einstellungen ist es möglich Leistungen von Motoren zu steigern oder ihre Feinfühligkeit zu beeinflussen. 
  • Servo: Das Servo ist ein Stellmotor der das Fahrzeug lenkt. Ein gutes Servo erreicht einen Einschlagwinkel von 60° in ca. 0,05 Sekunden und bringt dabei noch eine Kraft von 5 kg- 10 kg auf, um den Belastungen in den Kurven standhalten zu können. 
  • Fernsteuerung: Die Fernsteuerung besteht aus dem Handsender und dem Empfänger im Auto. Heute hat sich die 2,4 GHz Technik durchgesetzt, vereinzelt findet man noch 40 oder 27 MHz Anlagen. Eine gute Fernsteuerung ist für einen störungsfreien Betrieb sehr wichtig. Im Automodellbereich werden überwiegend sogenannte Pistolengriffsender verwendet.   
  • Akkus: Heutzutage werden ausschließlich sogenannte LiPo-Akkus verwendet (wie im Handy). Durch konstante Weiterentwicklungen steigt die Kapazität kontinuierlich. Wichtig ist aus Sicherheitsgründen, nur die sogenannte Hardcase-Varianten ( Schlagschutz) zu verwenden und die Ladevorschriften einzuhalten. 
  • Ladegeräte: Um Zwischen den Rennläufen immer volle Akkus zu haben, ist eine kurze Akkuladezeit von Vorteil. 
  • Karosserien: Die Karosserien bestimmen das Aussehen der Fahrzeuge und habe erheblichen Einfluss auf das Fahrverhalten des Fahrzeugs. Karosserien werden „Roh“ verkauft, d.h. sie müssen noch ausgeschnitten und nach eigenen Wünschen lackiert werden. 
  • Reifen: Da die Fahrzeuge im Verhältnis zu ihrer Größe extrem schnell unterwegs sind, sind die Belastungen auf die Reifen enorm. Sie werden mit Haftmitteln und Reifenheizungen auf ihren Einsatz vorbereitet, wie im echten Rennsport auch.

 

 

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